Projektinformationen


Projektname 

Neubau Landesspital

Projektorganisation

Steuerungsausschuss

  • Manuel Frick, Regierungsrat Ministerium für Gesellschaft und Kultur
  • Alexandra Oberhuber, Stiftungsratsmitglied des Landesspitals
  • Marco Oesch, Stiftungsratsmitglied des Landesspitals 
  • Jürg Kellenberger,  Stabstelle für Staatliche Liegenschaften
  • Petra Miescher, Bürgermeisterin Vaduz

 

Kernteam

  • Stefan Walser, MW Baumanagement AG, GPL
  • Felix Frey, Brandenberger+Ruosch AG
  • Felx Aries, Spitalplaner
  • Sandra Copeland, Direktorin des Landesspitals
  • Rahel Butzerin, Nutzervertretung des Landesspitals


Projektziele

  • Wir bauen ein «flexibles», modernes Gebäude – damit wir den wechselnden Ansprüchen & der schnellen (digitalen und medizinischen) Entwicklung langfristig positiv begegnen können
  • Wir planen und arbeiten mit der zukunftsgerichteten BIM Methodik (weitere Informationen unter Bauprojekt) und der daraus resultierenden Nutzung der Vorteile für die Umsetzung im Bauprojekt sowie im anschliessenden Betrieb
  • Möglichst langandauernde Flexibilität in der Planung und Realisierung
  • Das Landesspital befasst sich umfassend mit der digitalen Transformation 
  • Wir bauen ein nachhaltiges Spital nach den Richtlinien von Minergie-P

 

Baumanagement/Bauleitung 

Die Ausschreibungsverfahren «Baumanagement» und «Bauleitung» konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Zuschläge für die Zusammenarbeit in beiden Aufgabenbereichen Baumanagement und Bauleitung für den Neubau Landesspital hat die Firma F+G Ingenieure AG mit Sitz in Vaduz erhalten.

 

Architekten

Diagonal Architekten AG

Am 20. November 2020 hat die fachmännische Jury das Siegerprojekt gekürt. Mit der Gewinnerin aus dem Architekturwettbewerb, der ehemals Stutz Bolt Partner AG, wird das Projekt geplant und umgesetzt. 

Das Architekturbüro Stutz Bolt Partner AG heisst seit dem 01.12.2021 Diagonal Architekten AG.

Das Team, welches für das Landesspital Liechtenstein seit Wettbewerbseingabe tätig ist, arbeitet in gleicher Konstellation mit viel Engagement und Freude am Projekt.

 

Areal 

Planungsperimeter Wille Areal

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vaduz, dem Amt für Bau und Infrastruktur, sowie einem Verkehrs- und Energieplaner sind die Perimeter für das Bauland auf dem Wille Areal in Vaduz festgelegt worden. Das heisst, es konnte die Fläche, auf der schlussendlich das neue Landesspital gebaut wird, sowie eine mögliche Erweiterungsfläche für die Zeit nach dem Einzug bestimmt werden.

 

Methodik 

BIM Visionen  

  • Planung und Realisation eines modernen Spitals mittels «state of the art» - Methodik: BIM und buildagil
  • Dabei Nutzung der verschiedenen Vorteile dieser Methoden und Arbeitsinstrumente in der Zusammenarbeit generell, in der Planung, der Realisierung und im Betrieb der Immobilie.  
  • Mitarbeit bei den landesweiten Bestrebungen der Digitalisierung
  • Möglichkeit der Einblicknahme, des gemeinsamen Lernens

Planungsperimeter Wille Areal

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vaduz, dem Amt für Bau und Infrastruktur, sowie einem Verkehrs- und Energieplaner sind die Perimeter für das Bauland auf dem Wille Areal in Vaduz festgelegt worden. Das heisst, es konnte die Fläche, auf der schlussendlich das neue Landesspital gebaut wird, sowie eine mögliche Erweiterungsfläche für die Zeit nach dem Einzug bestimmt werden.

Meilensteine

 

 

04.2024 | Volksabstimmung
Das Referendum gegen den Landtagsentscheid wurde ergriffen und rund 1600  Unterschriften wurden eingereicht, sodass am 16. Juni 2024 die Volksabstimmung erfolgt.


03.2024 | Landtagsentscheidung
In der Landtagssitzung vom 7. März 2024 wurden folgende Entscheide zum Bericht und Antrag 7/2024 «Ergänzungskredite für den Neubau des Landesspitals» getroffen:

Ergänzungskredit zur Umsetzung des Projekts «Inspira II»:  JA
  > Antrag dies erneut zur Volksabstimmung zu bringen: NEIN

Ergänzungen im Zusammenhang mit Pandemien und Infektionsaufkommen: JA
Geburtenstation: NEIN

Fassaden-Photovoltaik-Anlage: JA


03.2024 | BuA 07/2024
Der von der Regierung im Februar 2024 verabschiedete Bericht und Antrag wird in der Landtagssitzung im März 2024 behandelt.

01.2024 | Neues Vorprojekt
Das Projekt wurde grundlegend überarbeitet. Im Rahmen des neuen Vorprojektes konnten die Konstruktionsflächen deutlich reduziert werden, während die Nutzflächen praktisch unverändert geblieben sind. Die im Bericht und Antrag definierten Leitungs- und Qualitätsanforderungen konnten im neuen Projekt weiterhin eingeplant werden. Sowohl ein im Projekt einbezogener Spitalplaner als auch das Landesspital als zukünftige Nutzerin des Gebäudes haben die Funktionalität des redimensionierten Gebäudes bestätigt.

04.2023 | Landtagsentscheidung
Im Frühling 2023 legte die Regierung dem Landtag den Bericht und Antrag 37/2023 mit Varianten zum weiteren Vorgehen vor. Der Landtag stimmte auf dieser Grundlage mehrheitlich der Weiterverfolgung und Überarbeitung des bestehenden Projektes zu, wobei die Kosten für Anforderungen aus einer Pandemie, die Ausstattung einer Geburtenabteilung sowie die Ausstattung der Fassaden mit einer Photovoltaikanlage eingeplant werden sollten.

03.2022 | Baustopp
Berechnungen zeigten auf, dass die Gesamtkosten für das geplante Projekt die zur Verfügung stehenden Mittel überschreiten würden. Dies führte zum Baustopp. Mehrere durchgeführte Überprüfungen zeigten auf, dass das Projekt zwar Einsparpotential barg, dass  aber ein Spitalneubau gemäss den Vorgaben aus dem BuA 80/2019 insbesondere aufgrund einer lückenhaften Budgetierung nicht im gesprochenen Kostenrahmen umsetzbar ist.

01.2022 | Ausstellung Planstand Vorprojekt
Damit das neue Landesspital hochfunktional und prozessoptimiert gebaut wird, sind den Mitarbeitenden im Januar 2022 die aktuellen Grundrisse im Rahmen mehrerer Ausstellungstage vorgestellt worden. Es wurde nochmals überprüft ob die richtigen Räume in der richtigen Grösse, in der richtigen Form, am richtigen Ort geplant wurden. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass der wichtige Meilenstein die Nutzeranforderungen in Einklang mit den Architekturvorstellungen und den Wettbewerbsvorgaben (u. A. Clusteranforderungen, Raumprogramm) zu bringen, erreicht worden ist.  

10.2021 | Überschreitung des Verpflichtungskredits für den Neubau des Landesspitals Gemäss aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass der indexierte Verpflichtungskredit für den Neubau des Landesspitals überschritten wird und für eine Weiterführung des Projekts ein Ergänzungskredit beim Landtag beantragt werden muss. Die Projektarbeiten wurden vorsorglich gestoppt. Die durch die Fachplaner nun berechneten Mehrkosten in der Höhe von rund 21.1 Mio. Franken im Vergleich zum auf einer Kostenschätzung basierenden, indexierten Kreditrahmen entstehen in erster Linie durch zusätzliche Anforderungen aus Nutzersicht und die nun präziser ermittelten Rahmenbedingungen auf dem Baugelände. Diese wurden im Vorprojekt und seit der Bewilligung des Kreditrahmens durch das liechtensteinische Volk im November 2019 eruiert. Der durch den Landtag genehmigte Gesamtbetrag von 72.5 Mio. Franken entspricht unter Berücksichtigung des Baukostenindex per Oktober 2021 einer Summe von 76.6 Mio. Franken, wobei die Teuerung zwischen Oktober 2021 und heute noch nicht berücksichtigt wurde. Aktuell wird von Gesamtkosten von 97.7 Mio. Franken für den Neubau ausgegangen.  

10.2021 | Umzug Salzsilo
Die Vorbereitungsarbeiten für den Umzug des Salzsilos auf dem Wille Areal sind abgeschlossen. Das Salzsilo wird vom Standort Wille Areal in Vaduz auf ein Gelände in der Nähe der Polizeistation in Vaduz gezügelt. Dafür wurden, unter der Leitung des Amtes für Bau und Infrastruktur, am neuen Standort Leitungen gezogen und die Bodenplatte vorbereitet. Ende Oktober 2021 ist das Salzsilo Stück für Stück auseinander gebaut und zum neuen Standort transportiert worden.

09.2020 | Workshop mit externen Nutzergruppen
In vorausschauender Weise ist anzudenken, dass nach Fertigstellung des Neubaus ein oder mehrere zusätzliche Gebäude oder auch ein Anbau auf dem Gelände erstellt werden kann.
Die externen Nutzer haben am 30. September 2020 die Gelegenheit erhalten, im Rahmen des Möglichen, Neues mitzugestalten.
Mit der Methodik eines World-Cafés haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht und zu folgenden Themen diskutiert und die Inputs abgeholt:
• Erwartungen an den Neubau des Landesspitals
• Gemeinsame Interessen jetzt und in Zukunft
• Entwicklungsmöglichkeiten (Visionen nach Bezug im Jahr 2025)
• Informationsfluss betreffend Neubau

Die Rückmeldungen werden nun beurteilt und fliessen dann im Januar in die Zusammenarbeit mit dem Siegerarchitekten ein. 
Externe Nutzergruppen
• Liechtensteinische Ärztekammer (LAEK)
 • Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK)
 • Familienhilfe Liechtenstein
 • Lebenshilfe Balzers
 • Rotes Kreuz Liechtenstein
 • Clinicum Alpinum
 • Allianzpartner Kantonsspital Graubünden (KSGR)
 • Liechtensteinischer Krankenkassenverband LKV
 • Labor Risch
 • Krebshilfe Liechtenstein
 • Verein KITA
 • Volksvertretungen
 • Liechtensteiner Behinderten-Verband
 • Liechtensteinischer Dachverband von Berufen Gesundheitspflege
 • Liechtensteiner Patientenorganisation (LIPO)   

11.2019 | Ja zum Neubau 
Mit grosser Freude durften wir am 24. November 2019 die Zustimmung des Volkes für den Neubau des Landesspitals entgegennehmen. Gemeinsam haben wir diesen wichtigen und grossen Meilenstein erreicht und können nun mit diesem zusätzlichen Motivationsschub gestärkt in die Zukunft blicken.